Ehemalige Elb-Link Fähren nach Kanada verkauft

Ehemalige Grete von Elb-Link - Bildquelle: Fähren-Aktuell

Nach dem Aus für Elb-Link, ist nun zum Verkauf der beiden ehemaligen Fähren gekommen. Käufer der ehemaligen Anne-Marie und Grete ist die kanadische Woodware-Gruppe gehörende Labrador Marine Inc.. In der letzten Woche wurde bereits eine Fähre an ihren neuen Besitzer übergeben und umgeflaggt. Vor ihrem Einsatz in Kanada werden die Fähren auf der norwegischen Bauwerft für ihren Einsatz angepasst. Labrador Marine wird Sie auf der Route von Sablon nach St. Barbe einsetzen. Neben den beiden ehemaligen Elb-Link Fähren wurde auch die dritte Fähre Hiiumaa verkauft.

Aus für Elb-Link
Elb-Link hat am 27. November 2017 Insolvenz beim Amtsgericht Cuxhaven beantragt. Damit sind auch die letzten Rettungsversuche für Fährlinie von Cuxhaven nach Brunsbüttel gescheitert. Nachdem man bis zuletzt versucht hatte öffentliche Gelder zubekommen und eine vernünftige Charterrate aushandeln zukönnen, kommt nun das aus für Elb-Link. „Jetzt werden unsere Mitarbeiter noch vor Weihnachten in die Arbeitslosigkeit gehen, genau das wollte ich vermeiden“, sagt Bässmann.

„Mit Auslaufen der Zeitcharter verlangte Schulz eine deutlich erhöhte Charterrate von 8.000 Euro pro Tag, abgesichert durch von ihm geforderte Zuschüsse und/oder Bürgschaften der Länder in Höhe von 4,5 Millionen Euro. Diese Forderungen waren völlig unrealistisch“, sagt Bässmann. Eine angemessene Charterrate für ein Schiff dieser Größe und Marktwert liegt bei maximal 3.500 Euro pro Tag. Ein entsprechendes Angebot wurde von der Eignerseite abgelehnt.
Damit endet nun ein weiterer Versuch die Fährlinie Cuxhaven – Brunsbüttel erfolgreich zubetreiben.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*