Stena Line erhöht Kapazität auf Rotterdam (Europoort) und Harwich

MV Misana ab Januar 2018 für Stena Line - Bildquelle: Stena Line

Wegen hoher Nachfrage wird Stena Line ab Januar 2018 die Kapazität zwischen Rotterdam (Europoort) und Harwich erhöhen. So kommen dann die beiden größeren RoRo-Schiffe MV Misida und MV Misana zum Einsatz. Sie ersetzen die beiden RoRo-Schiffe Capucine und Severine deren Charterverträge auslaufen. Auch die neuen Schiffe werden die Route zwischen den Niederlanden und Großbritannien zweimal täglich bedienen.

Die Kapazitätserweiterung ist auch Ergebnis der positiven Entwicklung von Europoort als Schienenknotenpunkt im Frachtverkehr zwischen Europa und Großbritannien. Der Austausch der Schiffe fällt zusammen mit dem voraussichtlichen Abschluss der Ausbauarbeiten im Hafen. Mit dem Ziel, die Position von Europoort als Multifunktions-Hub weiter zu stärken, wird derzeit ein zweiter Anleger fertiggestellt.

„Ich bin froh, dass wir nun den nächsten Schritt in der strategischen Entwicklung unserer Route Rotterdam-Harwich gehen können“, kommentiert Annika Hult, Trade Director Stena Line North Sea. „Wir haben in den vergangenen Jahren starke Wachstumsraten im Frachtverkehr nach Großbritannien verzeichnet und bedienen die Route in hoher Auslastung. Die Volumen von der Schiene spielen eine wichtige Rolle. Der Eisenbahngüterverkehr zwischen Poznan in Polen und Europoort läuft derzeit sehr gut. Wir glauben, dass sich der kombinierte Verkehr Schiene/RoRo künftig noch stärker entwickeln wird.“

Technische Daten MV Misida und MV Misana

  • Baujahr 2007
  • Länge 165,75 m
  • Breite 23,4 m
  • Geschwindigkeit 19 Knoten
  • Passagiere 12
  • Lademeter 2.155 m

Über Stena Line
Seit ihrer Gründung im Jahr 1962 hat sich die schwedische Reederei Stena Line mit aktuell etwa 5.000 Angestellten zu einem der größten Fährunternehmen der Welt entwickelt. Im Jahr 2016 transportierte die Flotte über 7 Millionen Passagiere, 1,5 Millionen Autos und 2 Millionen Frachteinheiten zwischen den Niederlanden und Großbritannien, auf der Irischen See sowie auf der Ostsee zwischen Dänemark, Norwegen, Schweden, Polen, Lettland und Deutschland. Die Flotte besteht aktuell aus 35 Schiffen, die Ziele auf 20 Routen anfahren. Darüber hinaus gehören umfangreiche Pauschal- und Serviceangebote zu den Leistungen des Unternehmens. Stena Line operiert in Deutschland von vier Häfen und zwei Standorten aus, dem Hauptsitz der Stena Line GmbH & Co. KG in Rostock sowie dem Büro in Kiel.

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