Elb-Link meldet Insolvenz an beim Amtsgericht Cuxhaven

Grete von Elb-Link - Bildquelle: Fähren-Aktuell

Es kommt, wie es kommen musste. Elb-Link hat heute am 27. November 2017 Insolvenz beim Amtsgericht Cuxhaven beantragt. Damit sind auch die letzten Rettungsversuche für Fährlinie von Cuxhaven nach Brunsbüttel gescheitert. Nachdem man bis zuletzt versucht hatte öffentliche Gelder zubekommen und eine vernünftige Charterrate aushandeln zukönnen, kommt nun das aus für Elb-Link. „Jetzt werden unsere Mitarbeiter noch vor Weihnachten in die Arbeitslosigkeit gehen, genau das wollte ich vermeiden“, sagt Bässmann.

„Mit Auslaufen der Zeitcharter verlangte Schulz eine deutlich erhöhte Charterrate von 8.000 Euro pro Tag, abgesichert durch von ihm geforderte Zuschüsse und/oder Bürgschaften der Länder in Höhe von 4,5 Millionen Euro. Diese Forderungen waren völlig unrealistisch“, sagt Bässmann. Eine angemessene Charterrate für ein Schiff dieser Größe und Marktwert liegt bei maximal 3.500 Euro pro Tag. Ein entsprechendes Angebot wurde von der Eignerseite abgelehnt.
Damit endet nun ein weiterer Versuch die Fährlinie Cuxhaven – Brunsbüttel erfolgreich zubetreiben.

1 Kommentar zu Elb-Link meldet Insolvenz an beim Amtsgericht Cuxhaven

  1. Bei so viel täglicher, kostenloser Werbung für die Fähre Glückstadt – Wischhafen durch den NDR ist das kein Wunder. Beachte: Auch Negativwerbung („Die Wartezeit in Wischhafen beträgt …“) erhöht den Bekanntheitsgrad. Ich finde es sehr, sehr schade, dass Elblink nicht mehr fährt!

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