Flensburger Schiffbau-Gesellschaft verliert Auftrag

Die angeschlagene Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) hat einen wichtigen Auftrag zum Bau zweier Fähren verloren. Wie die Reederei TT-Line (Spirit of Tasmania) mitteilte, hat man den Vertrag mit der Werft aufgelöst. Der Auftrag beinhaltete den Bau zweier Fähren und ein Volumen von rund 438 Millionen Euro. Warum genau der Vertrag aufgelöst wurde, teilte die Reederei TT-Line nicht mit. Aktuell kommt es bei der FSG zu erheblichen Verzögerungen bei der HONFLEUR, so das sich die eigentlich geplant Auslieferung der TT-Line Neubauten auf ungewisse Zeit verspätet. Die Auslieferung der Neubauten war im Vertrag ursprünglich für 2021 geplant.

Grafik der TT-Line Neubauten aus Rauma – Bildquelle: RMC Rauma

Gleichzeitig mit der Auflösung des Vertrages mit der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) unterzeichnete die Reederei TT-Line (Spirit of Tasmania) eine Absichtserklärung mit der Rauma Marine Constructions (RMC) Werft im finnischen Rauma zum Bau der Fähren. Geplant ist das der Bau in Rauma Anfang 2021 beginnt und die Ablieferung ist für Ende 2022 und 2023 vorgesehen. An den technischen Daten zu den Neubauten wird sich kaum etwas ändern. Allerdings sehen sie etwas anders aus, als die bei der FSG geplanten Neubauten. Abgeleitet werden die Neubauten vom Neubau MY STAR für Tallink.

Wie es mit dem noch geplanten Irish-Ferries Neubau weiter geht, ist nicht bekannt.

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