Keine guten Nachrichten für Elb-Link

Grete von Elb-Link - Bildquelle: Fähren-Aktuell

Keine guten Nachrichten für Elb-Link und die Wiederaufnahme der Fährlinien zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel. Derzeit sehen die Landkreise Dithmarschen, Cuxhaven sowie die beiden Städte Brunsbüttel und Cuxhaven keine Möglichkeit für eine Unterstützung der Reederei. Somit rückt ein Neustart der Linien im neuen Jahr in weite Ferne. Da die geforderten Charterraten für die bisher genutzten Fährschiffe wirtschaftlich nicht darstellbar sind, wurde bereits seit dem Frühsommer nach passenden Alternativen gesucht. Auch gab es Gespräche mit möglichen Investoren. Leider stehen hierzu bis heute noch keine greifbaren Ergebnisse zur Verfügung.

„Wir haben in diesem Sommer bewiesen, dass es machbar ist. Die Auslastungszahlen konnten gegenüber den Vorjahren deutlich gesteigert werden, um so bedauerlicher ist die Bewertung der öffentlichen Hand. Leidtragend sind neben den Beschäftigten vor allem die beiden Tourismusregionen auf beiden Seiten der Elbe“, so der Geschäftsführer Bernd Bässmann. Die Geschäftsleitung wird im Laufe der Woche entscheiden, ob es weitere Möglichkeiten gibt, oder aber die Gesellschaft aufgelöst werden muss.

Damit rückt ein Neustart der Fährlinie im Jahr 2018 in weite Ferne. Ein erneuter Neustart mit den alten Fähren wird an den hohen Charterraten der Eigner scheitern und andere Fähren stehen im Moment nicht zur Verfügung. Ob der Eigner sich damit einen Gefallen tut, kann jeder für sich selber beurteilen. Fakt ist, bis heute wurde keine der Fähre nach Norwegen verchartet und so liegen Sie arbeitslos fest.

Was die Auslastung nach dem Neustart angeht, konnte von Ende Mai bis Ende September zum Beispiel rund 10.000 Fahrzeuge mehr transportiert als im gleichen Vorjahreszeitraum mit 2 Schiffen. Ob man in den kommenden Jahren auf diese so wichtige Verkehrsanbindung verzichten kann, muss nun die Politik entscheiden. Die Fahrgastzahlen haben einen deutlichen Bedarf aufgezeigt. Seit der Wiedereröffnung Ende Mai haben rund 180.000 Fahrgäste, 58.000 Pkw und rund 7.000 Frachteinheiten die Elbefähre in Anspruch genommen.

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