Kronprins Frederik wieder im Dienst zwischen Puttgarden und Rødby

Kronprins Frederik im Hafen Rødby - Bildquelle: Jørn-Bent Jensen/Scandlines

Seit Anfang April ist die Kronprins Frederik als Frachtfähre wieder in Dienst. Sie verstärkt damit die anderen fünf Fähren auf der Vogelfluglinie zwischen Puttgarden und Rødby. Scandlines konnte hier im letzten Jahr ein Wachstum von 8 Prozent im Frachtbereich verzeichnen und hat sich daher für den Einsatz entschieden. Für ihren Einsatz wurde die Kronprins Frederik auf der NAVIKON Werft in Polen umgebaut.

So wurden unter anderem neue Heckrampen mit je einer Länge von 12 Metern installiert, damit die Fähre in Puttgarden anlegen kann. Um ebenfalls ein Anlegen in Rødby zu ermöglichen, wurden am Bug des Schiffes zudem neue, größere Fenderleisten angebracht. Darüber hinaus wurden insgesamt 12 Tonnen Stahl in unter anderem den Wasserballasttanks ausgewechselt. Zusätzlich wurden in Puttgarden seit März 2017 rund 70.000 m³ Sand aus dem Hafen ausgebaggert.

Die Gesamtkosten für den Umbau der Kronprins Frederik sowie die Anpassung der Fährbetten in Puttgarden und Rødby belaufen sich auf knapp 3,5 Millionen Euro. Die Kronprins Frederik bietet Platz für 35 LKW.

Über Scandlines
Scandlines steht als Symbol für eine historische und enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden seit 1872. Unter den Namen Scandlines und Scandlines Helsingør-Helsingborg werden heute drei Fährrouten mit hoher Frequenz und Kapazität und mit einer grünen Vision für die Zukunft vermarktet.

Das Kerngeschäft sind effiziente und zuverlässige Transportdienstleistungen für sowohl Passagiere als auch für Frachtkunden. Im Fokus steht dabei, Mehrwert für die Kunden an Bord der Fähren sowie in den Scandlines-Shops an Land zu schaffen.

Mit mehr als 90.000 Abfahrten verteilt auf 12 Fähren transportierte Scandlines 2015 insgesamt 15  Millionen Passagiere, 3,3 Millionen PKW, 900.000 Frachteinheiten sowie 65.000 Busse auf den Routen Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser und Helsingør-Helsingborg.

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