Prinsesse Benedikte fällt mehrere Monate aus

Die bei einem Unfall beschädigte Fähre Prinsesse Benedikte der Reederei Scandlines wird noch mehrere Monate ausfallen. Scandlines bestätigte nun das die Prinsesse Benedikte frühstens in ein paar Monaten wieder im Einsatz seinen wird. Alleine die Ermittlung aller Schäden wird wohl noch mehrere Wochen dauern. Bei dem Unfall zog sich die Fähre zwei Löcher in der Außenhaut zu und sei auf ganzer Länge mit Wasser vollgelaufen. Erst wenn alle Schäden genau ermittelt sind, kann mit der Reparatur begonnen werden.

Prinsesse Benedikte mit schon eingebautem Hybrid-System - Bildquelle: Scandlines
Prinsesse Benedikte mit schon eingebautem Hybrid-System – Bildquelle: Scandlines

Kein Ersatz geplant – 40 Minuten-Takt
Da Scandlines bislang nicht plant eine Ersatzfähre einzusetzen wird es bis zum Eintreffen der Prinsesse Benedikte nur einen 40-Minuten-Takt geben. Normal gilt ein 30-Minuten-Takt zwischen Puttgarden und Rødby. Osterurlauber sollte sich daher auf Wartezeiten in Puttagrden und Rødby einstellen. Für Frachtkunden verkehrt die Ersatzfähre Holger Dankse und transportiert bis auf Weiteres zusätzlich normal Lkw. Scandlines will damit die beiden normalen Fähren auf der Route entlasten und kurzfristig alle drei Fähren mit Hängedecks für Autos erweitern.

Prinsesse Benedikte beim Ausdocken beschädigt
Auf der Remontowa Werft wurde die Fähre Prinsesse Benedikte am 11. März bei Ausdocken beschädigt.
Laut Scandlines krängte das Schwimmdock beim Ausdocken der Fähre über. Als Folge davon rutschte die Prinsesse Benedikte vom Kielblock herunter, wodurch Schäden entstanden und der Maschinenraum überflutet wurde. Scandlines und Werft prüfen nun das gesamte Ausmaß der Schäden. Erst danach steht fest, welche notwendigen Reparaturen an der Fähre ausgeführt werden müssen. Das Dock und die Fähre konnten noch in der Nacht stabilisiert werden, dass keine weitere Gefahr besteht.

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