Scandlines MS Berlin nach Reparatur wieder in Dienst

MS Berlin im Hafen von Rostock - Bildquelle: Scandlines/Annemarie Zinck

Nach ihrem kurzfristigem Werftbesuch ist die MS Berlin wieder in Dienst, so Scandlines. Die erste Abfahrt fand dabei am 19. Juli um 23:45 Uhr ab Rostock statt. Am 17. Juli war die Fähre zu einer kurzfristigen Reparatur zur Fayard-Werft nach Munkebo verbracht worden. Grund für die Reparatur waren ungewöhnliche Geräusche während des planmäßigen Betriebs zwischen Rostock und Gedser. Zunächst ging man davon aus, dass sich ein Fremdkörper in einem der Thruster, dem Ruder oder der Schiffsschraube verfangen hatte. Alle Teile wurden deshalb von einem Spezialtaucher im Rostocker Hafen untersucht – jedoch ohne eine Ursache feststellen zu können.

„Natürlich ist ein Werftaufenthalt mitten in der Hauptsaison nicht optimal. Aber in solchen Fällen kommt die Betriebssicherheit immer an erster Stelle“, so Anette Ustrup Svendsen, Pressesprecherin von Scandlines.

Rolls Royce, Lieferant der Thruster des Schiffes, schickte daraufhin einen Fachmann, der untersuchen sollte, ob das Problem bei diesen Antriebspropellern lag. Auf Empfehlung des Experten hin wurde das Schiff daraufhin auf die Werft verbracht, und ein Reserve-Thruster wurde umgehend vom Lager bei Rolls Royce in Norwegen zur Fayard-Werft geliefert. im Dock bei Fayard wurde der defekte Thruster mit dem neuen Ersatzpropeller ausgewechselt. Die nachfolgende Untersuchung bestätigte, dass der ausgewechselte Thruster Schäden aufwies, und dass diese auch tatsächlich Ursache für die ungewöhnlichen Geräusche gewesen waren.

Während des Ausfalls der MS Berlin verkehrte die MS Copenhagen alleine auf der Route von Rostock nach Gedser. Passagiere wurden, soweit es ging informiert und auf die MS Copenhagen umgebucht oder konnte die Vogelfluglinie in beide Richtungen benutzen.

Über Scandlines
Scandlines steht als Symbol für eine historische und enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden seit 1872. Unter den Namen Scandlines und Scandlines Helsingør-Helsingborg werden heute drei Fährrouten mit hoher Frequenz und Kapazität und mit einer grünen Vision für die Zukunft vermarktet.

Das Kerngeschäft sind effiziente und zuverlässige Transportdienstleistungen für sowohl Passagiere als auch für Frachtkunden. Im Fokus steht dabei, Mehrwert für die Kunden an Bord der Fähren sowie in den Scandlines-Shops an Land zu schaffen.

Mit mehr als 90.000 Abfahrten verteilt auf 13 Fähren transportierte Scandlines 2017 insgesamt 15 Millionen Passagiere, 3,1 Millionen Pkw, 1,1 Million Frachteinheiten sowie 56.000 Busse auf den Routen Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser und Helsingør-Helsingborg.

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