Stena Line tauscht Fähren im Routennetzwerk aus

MS Hammerodde im Hafen Rønne, ab September für Stena Line im Einsatz - Bildquelle: Fähren-Aktuell

Stena Line setzt weiter voll auf Wachstum. Nach der Sommersaison 2018 wird die Reederei in ihrem Routennetzwerk drei Fähren austauschen. Die Änderungen betreffen die Routen Travemünde-Liepaja, Göteborg-Frederikshavn und Gdynia-Karlskrona. Ziel ist es, den Service für die Kunden weiter zu verbessern und den Routenbetrieb an die Marktentwicklungen anzupassen. Mit den Änderungen passt man sich weiter den steigenden Fracht- und Passagierraten an. So verzeichnet Stena Line noch immer ein Wachstum, vor allem im Frachtbereich.

„Wir stärken mit dieser strategischen Entscheidung drei unserer wichtigsten Korridore. Die Nachfrage steigt kontinuierlich und letztendlich bestimmen Kundenbedarf und Marktentwicklung unser Geschäft. Durch unser großes Routennetzwerk sind wir in der vorteilhaften Position, stets schnell und flexibel agieren zu können“, sagt Niclas Mårtensson, CEO Stena Line.

Änderungen im Routennetzwerk (Ostsee)

  • Göteborg – Frederikshavn
    Abzug der Stena Gothica und Ersatz durch die Hammerodde von Faergen. Einsatz der Hammerodde ab Mitte September unter neuen Namen. Mit dem Schiffstausch werden alle Abläufe der Route in Göteborg am Masthuggskai konzentriert, um die Erreichbarkeit für die Kunden zu verbessern.
  • Karlskrona – Gynia
    Einsatz der Stena Nordica ab Oktober als vollwertige RoPax-Fähre. Chartervertrag der M/V Gute läuft aus und wird nicht verlängert. Mit der bauähnlichen Stena Baltica und dem stärkeren Passagierfokus der Stena Vision und der Stena Spirit bietet Stena Line seinen Kunden auf der Route somit ein noch ausgewogeneres RoPax-Konzept.
  • Travemünde – Leipaja

    Einsatz der Stena Gothica, sie ersetzt die Stena Norcia und operiert dann mit ihrem Schwesterschiff M/V Urd. Der Einsatz der Schwesterschiffe ermöglicht den Frachtkunden ein standardisiertes Produkt auf allen Abfahrten.

Über Stena Line
Seit ihrer Gründung im Jahr 1962 hat sich die schwedische Reederei Stena Line mit aktuell etwa 5.000 Angestellten zu einem der größten Fährunternehmen der Welt entwickelt. Im Jahr 2017 transportierte die Flotte über 7 Millionen Passagiere, 1,5 Millionen Autos und 2 Millionen Frachteinheiten zwischen den Niederlanden und Großbritannien, auf der Irischen See sowie auf der Ostsee zwischen Dänemark, Norwegen, Schweden, Polen, Lettland und Deutschland. Die Flotte besteht aktuell aus 35 Schiffen, die Ziele auf 21 Routen anfahren. Darüber hinaus gehören umfangreiche Pauschal- und Serviceangebote zu den Leistungen des Unternehmens.  Stena Line operiert in Deutschland von vier Häfen und zwei Standorten aus, dem Hauptsitz der Stena Line GmbH & Co. KG in Rostock sowie dem Büro in Kiel.

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