Stena Line zieht Bilanz für 2017

Stena Germanica in Göteborg - Bildquelle: Fähren-Aktuell

Nach ersten Bilanzen für 2017 von anderen Fährreedereien hat nun auch Stena Line eine Bilanz gezogen. So blickt die schwedische Reederei auf ein erfolgreiches Jahr 2017 auf den Routen von und nach Deutschland zurück. Besonders erfreulich ist das Wachstum auf der wichtigen Route von Kiel nach Göteborg. Hier konnte Stena Line ein deutlich besseres Ergebnis einfahren als geplant. Hierzu beigetragen hat das Intermodel-Angebot für Frachtkunden, unter anderem durch die neue Direktzugverbindung von Kiel nach Triest.

Auch auf Rostock-Trelleborg wurden die Erwartungen mit einem Zuwachs von 17% bei den Passagieren und 21% mehr Pkw übertroffen. Ein Grund hierfür ist der weiter optimierte Fahrplan mit bis zu sechs Abfahrten pro Tag. Mit der neu eingerichteten Güterzugverbindung Schkopau-Rostock setzt Stena Line auch in Rostock zukünftig verstärkt auf intermodale Verkehre.

Der starke Wettbewerb durch die hochfrequenten Fährrouten westlich und östlich von Rügen führte zu Rückgängen auf Sassnitz-Trelleborg. Vom touristischen Potential der Route ist Stena Line dennoch überzeugt: „Wir stehen in engem Dialog mit Kooperationspartnern und Touristikern auf beiden Seiten der Ostsee und werden in diesem Jahr einige spannende Produkte auf Sassnitz-Trelleborg anbieten“, so Gerlach.

„Wir werden uns noch stärker an den Bedürfnissen unserer Kunden orientieren, seien es Passagiere auf dem Weg in den Schwedenurlaub oder Frachtkunden, die reibungslose Abläufe erwarten. Das gute Ergebnis von 2017 ist dafür genau die richtige Motivation. Und wir haben eine Menge Ideen, wie wir unseren erfolgreichen Service weiter ausbauen können“, so Gerlach abschließend.

Volumen der Route von und nach Deutschland

  • Kiel – Göteborg 414.160 Passagiere, 106.088 Pkw
  • Rostock – Trelleborg 247.331 Passagiere, 93.554 Pkw
  • Sassnitz – Trelleborg 296.189 Passagiere, 108.103 Pkw

Über Stena Line
Seit ihrer Gründung im Jahr 1962 hat sich die schwedische Reederei Stena Line mit aktuell etwa 5.000 Angestellten zu einem der größten Fährunternehmen der Welt entwickelt. Im Jahr 2017 transportierte die Flotte über 7 Millionen Passagiere, 1,5 Millionen Autos und 2 Millionen Frachteinheiten zwischen den Niederlanden und Großbritannien, auf der Irischen See sowie auf der Ostsee zwischen Dänemark, Norwegen, Schweden, Polen, Lettland und Deutschland. Die Flotte besteht aktuell aus 35 Schiffen, die Ziele auf 21 Routen anfahren. Darüber hinaus gehören umfangreiche Pauschal- und Serviceangebote zu den Leistungen des Unternehmens.  Stena Line operiert in Deutschland von vier Häfen und zwei Standorten aus, dem Hauptsitz der Stena Line GmbH & Co. KG in Rostock sowie dem Büro in Kiel.

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