Swedish Orient Line steigert Frachtvolumen nach Finnland

M/V Vinterland der SOL - Bildquelle: Lübecker Hafenrundschau/Bernd Pagel

Die Swedish Orient Line konnte im letzten Jahr das Frachtvolumen nach eigenen Angaben um 50 Prozent auf der Route Lübeck – Oulu – Kemi steigern. Zusätzlich stieg auch das Frachtvolumen auf der Route Kemi – Oulu – Lübeck – Zeebrugge – Antwerpen – Tilbury um rund 15 Prozent. Die erste Route verbindet Finnland direkt mit Deutschland. Swedish Orient Line verkehrt mit 5 Schiffen mit je zwei Abfahrten südwärts sowie einer wöchentlichen Abfahrt nordwärts von und nach Lübeck. Von der Bottenwiek in die Benelux Staaten sowie nach Großbritannien bietet SOL zwei wöchentliche Verbindungen in beide Richtungen an.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Finnland-Routen wieder wachsen. Das Wachstum geht auf die Erholung der finnischen Wirtschaft zurück sowie die hohe Nachtfrage nach Trailer-, Container- und Projektladungen“, sagt Ragnar Johansson, Managing Director Svenska Orient Linien. „SOL bietet seinen Kunden seit 2014 den bestmöglichen Service Finnland und anderen europäischen Ländern an. Wir verpflichtet uns weiterhin, unseren Kunden komfortable und schnelle Transportlösungen von und nach Finnland sowie auf allen anderen SOL Routen anzubieten“, so Ragnar Johansson.

Jede Abfahrt verfügt über eine Kapazität von 2.774 Längenmetern. Die modernen 1A Super Ice Class RoRo-Fähren sind langfristig von Stora Enso gechartert, einem der weltweit größten Hersteller von Pappe und Papier. Seit einigen Jahren ist Swedish Orient Line für die Stora Enso Cargo Units (SECU) verantwortlich. Swedish Orient Line tritt im Auftrag von Stora Enso als Langzeitcharterer der Schiffe auf, betreibt sie und verantwortet die Buchung der Fracht der von Stora Enso unter Vertrag genommenen Speditionen.

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