Viking Grace nun mit Rotor unterwegs

Rotor-Segel an Bord der Viking Grace - Bildquelle: Norsepower

In der letzten Woche wurde an Bord der Viking Grace das neue Rotor-Segel von Norsepower installiert. Das Rotor-Segel ist 24 Meter hoch und hat einen Durchmesser von vier Metern. Mit diesem Segel erhofft man sich bei Viking Line, das die Viking Grace ihre geringen Emissionen noch weiter senken kann. Zusätzlich dient es als Testobjekt für den Neubau von Viking Line. So wird die neue Fähre direkt ab Werft zwei Rotor-Segel bekommen.

Die Technik beruht auf dem älteren Flettner-Rotor, bei dem ein rotierender Zylinder die Windenergie aufnimmt und direkt in Schubkraft für das Schiff umwandelt. Es wird also nicht etwa Strom für die Schiffsmotoren erzeugt, sondern unter Ausnutzung des Magnus-Effekts der Schiffskörper vom Winddruck angeschoben. Die moderne, umweltfreundliche Antriebstechnik funktioniert vollautomatisch: Sobald die Sensoren einen genügend kräftigen Wind registrieren, springt der Rotor von selbst an, um Energie zu sparen – ohne dass die Mannschaft eingreifen muss.

„Mit unserem  Streben nach einem maximal umweltfreundlichen und ökonomischen Betrieb unserer Flotte sind wir stolz darauf, als erstes Unternehmen weltweit die Vorzüge von sauberem, alternativem Treibstoff, modernem Rotor-Segel, Elektro-Motoren und hydrodynamisch optimiertem Rumpf zu kombinieren.“, sagt Ulf Hagström, Director Marine Operations bei Viking Line: „Wir sind überzeugt, dass die Rotor-Segel-Technologie dazu beitragen wird, die Leistung unserer Schiffe zu verbessern, den Treibstoffverbrauch zu reduzieren und Abgase zu vermeiden.“

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