Copenhagen auf der Werft in Munkebo getauft

Taufe der Copenhagen auf der FAYARD-Werft - Bildquelle: Scandlines

Gestern am 28. Oktober wurde die Copenhagen auf der dänische Werft in Munkebo getauft. Damit hat der Neubau 503 nun endgültig seinen Namen bekommen. Taufpatin der neuen Fähre war Sally Borrows, Ehefrau des 3i Group Plc Simon Borrows. Nach der Taufe können nun die Arbeiten an der Copenhagen weiter gehen. Allerdings wird es zu Verzögerungen beim Innenausbau kommen, da ein Zulieferer Insolvenz angemeldet hat. So wird wohl die neue Fähre erst ende des Jahres 2016 oder Anfang 2017 die alte Kronprins Frederik auf der Route Rostock – Gedser ablösen.

Die Copenhagen wird von einem innovativen Hybrid-Antriebssystem betrieben, welches den traditionellen Dieselantrieb mit einem elektrischen Batterieantrieb kombiniert. Das Schiff kann so seinen Treibstoffverbrauch optimal an die Auslastung anpassen. Zudem wird der Treibstoffverbrauch pro Überfahrt pro PKW auf nahezu ein Drittel reduziert. Auf diese Weise werden auch die CO2-Emissionen wesentlich herabgesetzt. Trotzdem bringt das Kraftpaket Copenhagen noch immer 18.000 kW Leistung und befördert mit 21 Knoten (rund 39 km/h) sowie einer Überfahrtszeit von nur 1 Stunde und 45 Minuten Frachtkunden schnell und direkt von Rostock nach Gedser in Dänemark.

Über Scandlines
Scandlines steht als Symbol für eine historische und enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden seit 1872. Unter den Namen Scandlines und Scandlines Helsingør-Helsingborg werden heute drei Fährrouten mit hoher Frequenz und Kapazität und mit einer grünen Vision für die Zukunft vermarktet.

Das Kerngeschäft sind effiziente und zuverlässige Transportdienstleistungen für sowohl Passagiere als auch für Frachtkunden. Im Fokus steht dabei, Mehrwert für die Kunden an Bord der Fähren sowie in den Scandlines-Shops an Land zu schaffen.

Mit mehr als 90.000 Abfahrten verteilt auf 12 Fähren transportierte Scandlines 2015 insgesamt 15  Millionen Passagiere, 3,3 Millionen Pkw, 900.000 Frachteinheiten sowie 65.000 Busse auf den Routen Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser und Helsingør-Helsingborg.

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