Scandlines MS Berlin nimmt Liniendienst auf

MS Berlin bei Anlegen in Gedser - Bildquelle: Scandlines/Claus Lillevang

Pünktlich heute Morgen um 06:00 Uhr hat die MS Berlin ihren Liniendienst mit Passagieren zwischen Rostock und Gedser aufgenommen. Damit geht eine über vier Jahre dauernde Phase des Wartens auf den Neubau zu Ende. Nach letzten Testfahrten am Wochenende und Anpassungsarbeiten in Gedser konnte nun grünes Licht für den Liniendienst gegeben werden. Zuvor hatte man bereits nach einer letzten Rettungsübung am 18. Mai in Rostock alle nötigen Zertifikate für die MS Berlin bekommen. Allerdings kann die Berlin vorerst nur auf dem unteren Ladedeck beladen werden. Mehr zur MS Berlin finden Sie hier auf einem Rundgang.

MS Berlin in Rostock getauft
Am 3. Mai 2016 war es endlich soweit und der Neubau 502 von Scandlines konnte endlich getauft werden. Rund 150 Gäste waren zur feierlichen Taufzeremonie an Bord der Fähre. Taufpatin der Berlin war an diesem Tag Ines Rehberg. Sie taufte die Fähre auf den Namen Berlin im Seehafen Rostock. „Die lange Wartezeit hat sich gelohnt und es freut mich, dass Sie bei Scandlines trotz aller Schwierigkeiten die Nerven behalten haben“, so Ines Rehberg, Taufpatin. „Somit findet die Geschichte der Berlin und ihres Schwesternschiffs einen glücklichen Fortgang.“

„Es war ein steiniger Weg bis zum Ziel“, so Søren Poulsgaard Jensen, CEO bei Scandlines. „Aber ich bin sehr stolz auf das endgültige Resultat, das wir heute auf unserer ältesten, über 100-jährigen Strecke präsentieren können.“ „Scandlines kann nun eine topmoderne Passagier- und Frachtfähre ihr Eigen nennen, die damit in die weltgrößte Flotte an Hybridfähren eingeht. Und wie sagt man so schön: Gut Ding will Weile haben“, so Søren Poulsgaard Jensen weiter.

Insgesamt wurden mehr als 140 Millionen Euro pro Schiff investiert und mit der Erweiterung der Hafenanlagen sichert Scandlines den zentralen Verkehrskorridor zwischen sowohl Deutschland und Dänemark. Vergangene Woche konnte die Berlin ihre Probefahrt erfolgreich beenden. Allerdings gibt es noch weitere Restarbeiten an der Berlin zu erledigen. Daher kann die Fähre wohl erst frühstens in zwei Wochen die alte PrinsJoachim ablösen.

In einigen Monaten wird dann ihr Schwesternschiff, die Copenhagen, nachfolgen.

Hintergrund Taufpatin
Ines Rehberg ist die Ehefrau von Eckhardt Rehberg, CDU-Bundestagsmitglied und Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Maritime Wirtschaft.

Über Scandlines
Scandlines steht als Symbol für eine historische und enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden seit 1872. Unter den Namen Scandlines und Scandlines Helsingør-Helsingborg werden heute drei Fährrouten mit hoher Frequenz und Kapazität und mit einer grünen Vision für die Zukunft vermarktet.

Das Kerngeschäft ist der effiziente und zuverlässige Transport für sowohl Passagiere als auch Frachtkunden. Im Fokus steht dabei Wertschöpfung für die Kunden an Bord der Fähren wie in den Scandlines-Shops an Land.

Mit mehr als 90.000 Abfahrten verteilt auf 12 Fähren transportierte Scandlines 2014 insgesamt 14,8 Millionen Passagiere, 3,2 Millionen Pkw, 900.000 Frachteinheiten sowie 60.000 Busse auf den Routen Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser und Helsingør-Helsingborg.

 

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